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Handeln mit Devisen an der FOREX

      FOREX Märkte ermöglichen Handelsvolumina, welche die Dimensionen von anderen, herkömmlichen Märkten sprengen. Das durchschnittliche Handelsvolumen beträgt etwa 1,2 Billionen US Dollar. An einigen Tagen werden sogar 3 Billionen, das sind 3.000 Milliarden, US Dollar "gedreht".

Die Kurse werden wie sonst auch von so genannten Market Makern, Banken und Brokern, gestellt um einen liquiden Handel zu gewährleisten. Diese finanzieren ihr Geschäft durch den Spread, die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufkurs.

Für die fünf Hauptwährungen US Dollar, Euro, Yen, Schweizer Franken und britisches Pfund gibt es immer Käufer und Verkäufer. Ein Investor braucht sich daher keine Sorgen zu machen, dass an seinen gehaltenen Fremdwährungspositionen kein Marktinteresse besteht.

Ein weiterer beträchtlicher Vorteil für die Teilnehmer auf den Devisenmärkten ist die Möglichkeit, 24 Stunden am Tag Transaktionen durchzuführen. Banken sind die größten und auch wichtigsten Teilnehmer auf den Weltwährungsmärkten. Zentralbanken handeln im Auftrag ihrer Regierungen und partizipieren oftmals auf den Weltwährungsmärkten um den Wert der eigenen Währung zu beeinflussen. Der Devisenhandel ist im Gegensatz zum Aktienhandel nicht organisiert. Das bedeutet, es gibt keine einheitlichen Kurse wie etwa die Kurse der 30 DAX-Werte im elektronischen XETRA-System, sondern die Kurse (Geld- und Briefkurs bzw. Bid und Ask) hängen von dem jeweiligen Handelspartnern, den Banken oder Brokern ab. Auch der Spread kann demnach unterschiedlich groß sein, hängt aber auch vor allem davon ab, wie liquide der jeweilige Devisenmarkt ist.

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